Blogs’n’Stories

Pause! — Blog ’n‘ Stories

Today is the day, the day priorities will be set.
Not because I have to, but because I can.

Today is the day I say “THANK YOU” to those who have persecuted, criticized, loved and commented on my stories and poetry.

Thank you, dear readers who came here for this very reason: to read.
Thank you,  to my very best friends who have regularly supported me with their corrections, that helped me to improve.
Thank you, to all the lovely people who came here for me as a person: my family, friends, and colleagues.
Everyone who came here because they like me. Thank you!

There are two very big challenges coming up, and they need a lot of attention.

www.jjbuettner.com will be our platform today and in the future.
A place for painted and written art, from us, for you.
Furthermore, we will keep presenting new art-works on a regular basis.
As soon as our big projects reached a certain point, their “form”, new “blog ’n‘ stories will surely follow as well.
Remember, you can still find us on Instagram: @jj_buettner

For right now, there are just a few things left to say:
We move on, and it would be just wonderful if YOU would move with us.

See you soon on jjbuettner.com,

Your Jenny

Pause – Blog ’n‘ Stories

heute ist der Tag, der Tag, an dem Prioritäten gesetzt werden.
Nicht weil ich muss, sondern weil ich kann.

Heute ist der Tag, an dem ich „DANKE“ sage, für alle, die meine Geschichten und Gedichte verfolgt haben, kritisiert, geliebt und kommentiert haben.

Danke, an alle Leser, die genau aus diesem Grund hier sind: um zu Lesen.
Danke, an meine, die allerbesten Freunde, die mich regelmäßig durch ihre Korrekturen unterstützt haben. Die mir dadurch geholfen haben, besser zu werden.
Danke, an alle lieben Menschen die mich kennen: meine Familie, Freunde und Kollegen.
Alle, die hierherkamen, weil sie mich gernhaben. Danke!

Es stehen zwei große Herausforderungen an, die sehr viel Aufmerksamkeit brauchen.

www.jjbuettner.com wird heute und in Zukunft unsere Plattform sein.
Ein Ort für gemalte und geschriebene Kunst, von uns, für Euch.
Weiterhin werden wir regelmäßig neue Kunstwerke präsentieren.
Sobald unsere großen Projekte ihre „Form“ erhalten haben, werden sicher auch neue „Blog ’n‘ Stories“ folgen.
Ebenso findet Ihr uns weiterhin auf Instagram: @jj_buettner

Für heute bleibt nur zu sagen:
Wir gehen weiter, und es wäre einfach wunderbar, wenn IHR mit uns geht.

Bis bald auf jjbuettner.com,

Eure Jenny

My center

I am my center, my priority, and my anchor.
I say it loud because that’s what counts.
Spend with me every day, there is no break.

I see my face the mirror and have no choice. Everything
I’ll ever find there, that’s right, that’s me.
I can replace the mirror, I can clean it.
No matter what I do, as soon as I look in again, I see only one thing: me.

Get up every morning, grateful for the day that I know well, is not granted. I am always myself. No matter where I go, who I talk to. May surround me with ugly souls or with beautiful ones. My soul, this one, belongs to me.

Every night, I close my eyes, whatever the day brought me,
do not spend too much time on what the night holds for me.
Isn’t it true that in this universe there are more things that I cannot influence than those that fit my desires?

My focus, that’s me.
I am an egoist, believe me, but I am a nice one, too.  In the first place, it has to be me, there is no other possibility.
I can work on who I want to be and how my own rating turns out.
Only then, because that’s really early enough, I reach out to help those I love. To love. To sacrifice myself for those who belong to me.
I’m able to decide that, now strong enough, my own anchor, that’s me.

Im Mittelpunkt

Ich bin mein Mittelpunkt, meine Priorität und mein Anker.
Sage es gerne laut, denn ich bin das, was zählt.
Verbringe jeden Tag mit mir selbst, eine Pause gibt es nicht.

Sehe in den Spiegel und habe keine Wahl. Alles, was
ich dort je finden werde, genau das bin ich.
Den Spiegel kann ich austauschen, kann ihn putzen.
Egal, was ich tue, sobald ich wieder hineinsehe, sehe ich nur eines: mich.

Stehe jeden Morgen auf, dankbar für den Tag, von dem ich sehr wohl weiß,
er ist nicht selbstverständlich. Ich bin immer ich.
Egal, wohin ich gehe, mit wem ich rede. Kann mich mit hässlichen Seelen umgeben oder mit wunderschönen. Meine Seele, diese eine, gehört mir.

Jede Nacht schließe ich meine Augen, was auch immer der Tag mir brachte,
verbringe nicht zu viel Zeit damit, was die Nacht für mich bereithält.
Denn ist es nicht so, dass es in diesem Universum mehr Dinge gibt, die ich nicht beeinflussen kann, als solche, die sich meinen Wünschen fügen?

Mein Mittelpunkt, das bin ich.
Ich bin ein Egoist, glaub mir, ich bin ein ganz Netter.
An erster Stelle muss ich stehen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Kann daran arbeiten, wer ich sein möchte und wie meine eigene Wertung ausfällt.
Erst dann, denn das ist wahrlich früh genug, strecke ich meine Hand aus, um denen zu helfen, die ich liebe. Um zu lieben. Um mich zu opfern für jene, die zu mir gehören.
Bin in der Lage das zu entscheiden, jetzt stark genug, mein eigener Anker, der bin ich.

Night

„Why are they all afraid of me, when misfortune happens during their working hours just as much, if not more?“ The night asked the day while they sat on a cloud for a sunrise.
„That’s just your own impression. How many times do we have to discuss this subject? “
The day replied annoyed and shifted in his seat. He had to get to work soon, the night knew that. However, in their infinite relationship, the day was more than aware: the night would not rest until the topic was discussed again.
That’s why he said quietly, with a smile on his face:
„Why do you not just get it out my darling, tell it from your soul.“

The night said, without hesitation:
„It’s especially the people who are afraid of me. I bring them so much good: wonderful sleep, rest, plants that grow and feed them. I also offer protection to them, in my darkness. Yet, they only see the danger that evil people have created. That’s so frustrating!
I could be upset about that for centuries. “

„That’s exactly what you are my love, you have been doing that for centuries and what has it brought us?“ The day asked and stroked the night gently over her shoulder, on which her black hair fell down in light waves.
„I know, I know. These people. They are all the same. It’s not worth to get off on that.
You have to go, my love, „she finished the conversation for now and kissed the day very gently. As her lips parted, the sun came up in the sky. The day had started for work.

The day passed and after their next farewell, the sunset, the time of work for the night had come. It was dark, surrounding everything, wrapped in a beautiful black coat. Black was exactly her style. The night smiled, pleased with her work. Suddenly the thoughts came back, those who said that no one liked her, everybody was just scared of her and she became sad.

„Good night, Luke“,
„Good night mom. I love you, „said the little one, who was well covered by his mother before she kissed his forehead and cheeks.
„Sweet dreams, baby“

The night was happy. She wanted to remember such scenes when she felt unloved: the good night kiss. Smiling, she made her way to the cloud to tell the day of her night and kiss him until sunrise because it’s the kisses that really count.

Nacht

„Warum fürchten sich alle vor mir, wo doch zu Deiner Arbeitszeit genauso, wenn nicht mehr, Unglück geschieht?“, fragte die Nacht den Tag, während sie einen Sonnenaufgang lang auf einer Wolke saßen.
„Das bildest Du Dir bloß ein. Wie oft müssen wir das Thema noch diskutieren?“, gab der Tag genervt zurück und rutschte auf seinem Platz hin und her. Er musste bald zur Arbeit, das wusste die Nacht genau. In ihrer unendlichen Beziehung war dem Tag jedoch mehr als bewusst: Die Nacht würde nicht ruhen, ehe das Thema ein weiteres Mal besprochen wurde.
Deshalb sagte er ruhig, mit einem Lächeln auf den Lippen:
„Na leg‘ schon los, mein Schatz, rede es Dir von der Seele.“

Die Nacht ließ sich das nicht zweimal sagen, und so begann sie:
„Es sind doch besonders die Menschen, die sich vor mir fürchten. Dabei bringe ich Ihnen so viel Gutes: Wunderbaren Schlaf, Ruhe, Pflanzen, die wachsen und sie ernähren. Ich biete ihnen auch Schutz in meiner Dunkelheit. Dennoch sehen sie nur die Gefahren, die böse Menschen erschaffen haben, die sie sich zunutze machen. Das ist so ärgerlich!
Ich könnte mich Jahrhunderte darüber aufregen.“

„Genau das, meine Liebe, tust Du doch schon seit Jahrhunderten, und was hat es uns gebracht?“, fragte der Tag und strich der Nacht sanft über die Schulter, auf die ihre schwarzen Haare in leichten Wellen hinabfielen.
„Ich weiß, ich weiß. Diese Menschen. Sie sind alle gleich. Es bringt doch einfach nichts.
Du musst los, mein Liebster“, beendete sie die Unterredung für den Moment und küsste den Tag ganz sanft. Als ihre Lippen sich entfernten, stand die Sonne am Himmel. Der Tag war zur Arbeit aufgebrochen.

Der Tag ging vorüber und nach ihrem nächsten Abschied, dem Sonnenuntergang, war die Zeit der Nacht angebrochen. Finster war sie, umgab alles, wie in einen wunderschönen schwarzen Mantel gehüllt. Schwarz war genau ihr Stil. Die Nacht lächelte, zufrieden mit ihrem Werk. Plötzlich kamen die Gedanken zurück, jene, die besagten, dass niemand sie gernhatte, alle sie fürchteten und sie wurde betrübt.

„Gute Nacht, Lukas.“
„Gute Nacht, Mama. Ich habe Dich lieb“, sagte der Kleine, der von seiner Mutter gut zugedeckt wurde, bevor sie ihn auf Stirn und Wangen küsste.
„Träum was Schönes, mein Schatz.“

Die Nacht war glücklich. An solche Szenen wollte sie sich erinnern, wenn sie sich ungeliebt fühlte: der GuteNacht-Kuss. Lächelnd machte sie sich auf den Weg zur Wolke, um dem Tag von ihrer Nacht zu berichten und ihn zu küssen, bis die Sonne hoch am Himmel stand.
Denn es sind doch die Küsse, die zählen.

Superhuman

Superhuman

Can you see him, this happy man?
Life surely did him well, achieved everything he ever dreamed of.
That’s what you think because you only see the obvious.

This person at the top, the big superstar,
you would be envious, if that was not so terribly ugly.
That’s what you believe, not knowing any better, yet.

Take a few steps closer to the picture that society created of him.
Look closely, pay attention to details, to facets.
Move closer to him, the man who has no worries, because which problem should there be?
You’re convinced, it cannot be that bad because you aren’t able to feel it.

Carefully, reach for his hand, the golden man’s hand,
the star, do you feel how cold it is?
He smiles, trying everything to just keep that image for you, for all of us.
There are always reasons. They are endless, the benefits of others, those who have expectations.

His hand stays cold and even if he reciprocates your affection, the smile enchanting yet does not make its way up to his eyes.
Do you see him, this happy man?
One, without worries.
One, who’s got it all.
You really think so?

Überflieger

Siehst Du ihn, diesen glücklichen Menschen?
Hat es gut getroffen, alles erreicht, was er sich jemals erträumt hat.
– Denkst Du, weil Du nur das Offensichtliche siehst.

Diese Person an der Spitze, jener Überflieger,
auf den man sicher neidisch wäre, wenn Neid nicht so furchtbar hässlich wäre.
– Glaubst Du, weil Du es noch nicht besser weißt.

Geh ein paar Schritte näher heran, an das Bild, dass die Gesellschaft von ihm erschuf.
Sieh genau hin, achte auf Details, auf Facetten.
Betrachte ihn näher, den Menschen, der keine Sorgen hat. Welche sollten das nämlich sein?
Du bist überzeugt, so schlimm kann es nicht sein, weil Du es nicht fühlen kannst.

Greife vorsichtig nach seiner Hand, die Hand des goldenen Menschen,
des Stars. Spürst Du, wie kalt sie ist?
Er lächelt, versucht alles, eben jenes Bild für Dich aufrechtzuerhalten, für uns alle.
Gründe gibt es immer. Sie sind endlos, die Vorteile der anderen. Derjenigen, die Erwartungen haben.

Seine Hand bleibt kühl, und auch wenn er Deine Zuneigung erwidert, das Lächeln, bezaubernd, schafft dennoch nicht den Weg zu seinen Augen.
Siehst Du ihn, diesen glücklichen Menschen?
Einen, ohne Sorgen.
Einen, der alles hat.
Meinst Du?

Love is that easy

Someone once told me, „Real love can be so easy“ and I thought ‘ if it’s easy, it’s not real’.
I did not understand what he meant when he said:
„True love is what’s  worth fighting for“,
but why to fight, if it’s so easy?

No matter how I turned it and turned it, it did not seem to fit together.
The dramatic love story, going to be easy?
A fight for something, that is so down-to-earth?
There was probably a difference between „true“ and „real” love, I thought.

„Love is easy, hate is hard,“ I read somewhere.
Truly, hate was exhausting and wild.
Not desirable. Simple love, on the other hand, or just love, was, what everyone wants.
I knew one thing for sure: I could not find it.
It had to find me for sure.

For a brief moment, I thought I was found. „Simple Love“, it was pleasant, like a cool
breeze, on a hot summer day. I wanted to keep it close.
Until I did not want it anymore, the friendship that was not Love at all.

On our day, the day of „true, real and simple love“,
I did not know what was waiting for me. Didn’t look for it.
My instincts, far from acceptable. I was unable to find anything, for sure.

But there he stood, my love. The truth.
The love worth fighting for.
Easy, because loving him, is easy as breathing.
A fight, so much bigger than myself, than us.
The certainty, that our love will always be greater.
A force. Simple, easy as breathing. Worth fighting.

Dass Liebe so einfach ist

Einst sagte mir jemand: „Echte Liebe kann so einfach sein“ und ich dachte: ‚Wenn es einfach ist, ist es nicht echt.´
Ich verstand nicht, was er meinte, als er sagte:
„Wahre Liebe ist das, wofür es sich zu kämpfen lohnt“,
hatte er nicht soeben davon gesprochen, wie einfach die Liebe wäre?

Egal, wie ich es drehte und wendete, es wollte nicht zusammenpassen.
Die dramatische Liebesgeschichte, einfach?
Ein Kampf, für etwas, dass so bodenständig und echt ist?
Dort lag wohl ein Unterschied, zwischen „echter“ und „wahrer“ Liebe.

„Liebe ist einfach, Hass ist schwer“, las ich irgendwo.
Wahrhaftig, Hass war anstrengend und wild.
Nicht erstrebenswert. „Einfache Liebe“ hingegen oder einfach Liebe, das, was ein Jeder sich wünscht.
Eines wusste ich ganz sicher: Ich konnte sie nicht finden.
Sie musste mich finden.

Einen kurzen Moment lang dachte ich, ich hätte sie,
„die einfache Liebe“, sie war angenehm, wie eine kühle
Brise, an einem heißen Sommertag. Ich wollte sie festhalten.
Bis ich sie nicht mehr wollte, die Freundschaft, die keine Liebe war.

An meinem Tag, der „echten, wahren und einfachen Liebe“,
wusste ich nicht, was auf mich wartete. Hatte nicht gesucht.
Meine Instinkte, Spürsinn, weit entfernt von akzeptabel.

Doch dort stand sie, meine Liebe. Die Wahre.
Jene, für die es sich zu kämpfen lohnt.
Die einfach ist, weil so zu lieben, wie atmen ist.
Ein Kampf, soviel größer, als ich selbst.
Gewissheit, dass die Liebe immer größer sein wird.
Eine Macht. Einfach wie atmen, und jeden Kampf wert.