Im Mittelpunkt

Ich bin mein Mittelpunkt, meine Priorität und mein Anker.
Sage es gerne laut, denn ich bin das, was zählt.
Verbringe jeden Tag mit mir selbst, eine Pause gibt es nicht.

Sehe in den Spiegel und habe keine Wahl. Alles, was
ich dort je finden werde, genau das bin ich.
Den Spiegel kann ich austauschen, kann ihn putzen.
Egal, was ich tue, sobald ich wieder hineinsehe, sehe ich nur eines: mich.

Stehe jeden Morgen auf, dankbar für den Tag, von dem ich sehr wohl weiß,
er ist nicht selbstverständlich. Ich bin immer ich.
Egal, wohin ich gehe, mit wem ich rede. Kann mich mit hässlichen Seelen umgeben oder mit wunderschönen. Meine Seele, diese eine, gehört mir.

Jede Nacht schließe ich meine Augen, was auch immer der Tag mir brachte,
verbringe nicht zu viel Zeit damit, was die Nacht für mich bereithält.
Denn ist es nicht so, dass es in diesem Universum mehr Dinge gibt, die ich nicht beeinflussen kann, als solche, die sich meinen Wünschen fügen?

Mein Mittelpunkt, das bin ich.
Ich bin ein Egoist, glaub mir, ich bin ein ganz Netter.
An erster Stelle muss ich stehen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Kann daran arbeiten, wer ich sein möchte und wie meine eigene Wertung ausfällt.
Erst dann, denn das ist wahrlich früh genug, strecke ich meine Hand aus, um denen zu helfen, die ich liebe. Um zu lieben. Um mich zu opfern für jene, die zu mir gehören.
Bin in der Lage das zu entscheiden, jetzt stark genug, mein eigener Anker, der bin ich.

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