Meine Wahl?

Nur Du, mein Zauber, mein Alles.
Ganz sicher.
„Du bist der, den ich gewählt habe“, sage ich leise.
Meine freie Entscheidung, ganz das, was ich will.
Ganz sicher?

Die Liebe scheint nicht nur unendlich,
sie erstreckt sich jeden Tag neu,
hindurch durch unser düsteres Tal,
das wir, gerade jetzt, unser Leben nennen.

Ich wusste, es wird schwer,
hab´ ihn gesehen, den steinigen Pfad.
Die Monster, sie lauern, bedauern
jeden unserer Erfolge.
Grinsen hämisch, über jeden Rückschlag,
der uns trifft.

Momente des Abschieds, für immer
eingebrannt.
Auf mein Herz tätowiert,
in meine Haut geritzt, mit rostiger Klinge.
Nie war ich glücklicher und
niemals, keine Stunde in meinem
Leben, trauriger als in diesem Moment.

Die Liebe lässt uns keine Wahl.
Sie bricht über uns hinein wie ein Feuer.
Seit jenem Tag brennen wir lichterloh.
Du und ich.
Die Liebe macht die Wahl, die wir
vermeintlich treffen könnten, entbehrlich.
Alsdann schlagen die Flammen hoch.
Es bleibt keine Wahl.

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