„Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.“ Konfuzius

In welches Bild passt dieses Zitat der freigelassenen Liebe, die beseelt zu uns zurückkehrt? Manche sagen, es ist die Geste des Vertrauens, nicht die Freiheit selbst.
Andere wiederum glauben, Liebe sollte immer Freiheit bedeuten.
Durch die Freilassung kehrt die große Liebe zurück zu uns. Was jedoch war es,
was eine Befreiung notwendig machte? Vielleicht lieben wir so verzweifelt, so erstickend und einnehmend, dass nur das Tragen einer Zwangsjacke jene Liebe nachstellen könnte. Wir lassen keinen Zentimeter Platz, rauben dem anderen sprichwörtlich den Sauerstoff. Wir sind immer da.
Zu nah?

Jedoch gibt es auch jene Art von Liebe, die weder Freiheit noch Rückkehr benötigt.
Romantisch? Ja. Ausgedacht und nicht wahrheitsgemäß? Nicht immer.
Diese Liebe, die uns erst frei fühlen lässt. Weil wir fanden, was wir brauchten.
Dabei waren wir überhaupt nicht auf der Suche. Zumindest hören wir uns das
selbst gerne sagen, und während unsere Lippen die Worte formen, singt unser Herz
einen anderen Song. Den „Nach Dir habe ich mein Leben lang gesucht“-Evergreen.
„Endlich sind wir vereint“, geht es im Liedtext weiter. Abgerundet von „Nie wieder
möchte ich auch nur einen Tag ohne Dich sein“, im Chorus.
Liebe meines Lebens. Unsere. Für immer.

Welche Liebe ist die wahre?
In einer Welt, in der ein „Unentschieden“ scheinbar inakzeptabel ist, gibt es trotzdem keinen Sieger.

Menschen lieben. Anders.

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