Unhörbar

Unhörbar, Eure Gedanken, die bei mir sind.
Mich begleiten, Schritt für Schritt.
Immer da, die Sicherheit, die mich umgibt.

Nicht greifbar, unbeschreiblich,
ich weiß, Ihr seid da.
Einen Anruf, eine Nachricht entfernt.

Als ich aus meinem Wagen steige,
ein letzter Blick auf Eure Zeilen,
ich weiß, ich bin zwar allein,
dennoch nehme ich Euch mit.

Ihr wisst, eine andere Entscheidung
gibt es für mich nicht, diesen Weg muss
ich gehen. Wünscht Euch das Beste
für mich, seht meinen Schmerz,
wollt dennoch mit mir gehen.

Mein Ziel, so weit entfernt,
die eine Liebe, die mich treibt,
es ist auch Eure, die mich trägt.

Diesen Krieg kann niemand
anderes führen als ich.
Eure Hände gebunden,
so arbeite ich daran, ein Entfesselungskünstler
für die meinen zu werden.

Ohne Worte, bin ich versichert,
hinter mir steht eine Armee,
die den Kampf gerne gewinnen
würde, für mich.

Meine Armee, mein Schutz
und mein Schild.
Die unglaublichen Menschen
in meinem Leben, die meine
Familie, meine Freunde sind.

Als Krieger, unhörbar,
Euer Wort fände auf meinem
Schlachtfeld kein Gehör.

Laut und stark in meinem Herzen,
wissend, es warten Niederlagen auf mich.
Mir Eurer sicher, wenn mein Haupt sich
erschüttert senkt.
Gewiss, ich stehe wieder auf.
Sehe Euch an, jeden Tag,
voller Dankbarkeit und Stolz.

Den Krieg würde ich führen,
auch ohne Euch, hinter mir,
ohne Eure Flügel, die mich tragen,
mir Rückenwind geben.

Gesegnet wurde ich ganz gewiss,
unhörbare Flügelschläge
bringen mir Eure Kraft,
Eure Liebe,
Euren Mut.
Mögen sie von außen auch unhörbar sein.

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